Nvidia enthüllt neue Codenamen

Nächstes Jahr kommt Kepler in 28 nm, 2013 dann Maxwell wohl in 22 nm

Nvidia hat auf seiner „GPU Technology Conference“ (GTC) in Kalifornien erstmals einen Ausblick auf die Nachfolger der aktuellen Fermi Grafikkarten gegeben. Laut Nvidia-Chef Jen-Hsun Huang kommt in der zweiten Hälfte des nächsten Jahres ‚Kepler‘ mit einer Strukturbreite von 28 Nanometern. Fermi Grafikchips werden noch in 40 nm gefertigt. 2013 ist dann der nächste Generationssprung auf 22-nm-Technik mit ‚Maxwell‘ geplant. Es gab sogar erste Leistungseinschätzungen.

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In der Rechenleistung – um die es bei der GTC vorrangig geht – besitzt Fermi laut Nvidia eine Performance von rund 2 GigaFLOPS pro Watt bei Double-Precision (FLOPS = Gleitkommaoperationen pro Sekunde). Kepler soll bei etwa 5 GigaFLOPS pro Watt liegen und Maxwell bei sogar 15 oder 16 GigaFLOPS pro Watt.
Das sagt noch nicht viel über die tatsächliche Leistung in der Praxis aus, eher über die Effizienz, aber Nvidia-Chef Jen-Hsun Huang fügte hinzu, dass Maxwell rund 10-mal schneller sein wird als der GF100 Fermi-Grafikchip (GeForce GTX 470 und 480).
Bis Kepler in der zweiten Hälfte 2011 auf den Markt kommt, wird Nvidia nach eigenen Angaben voraussichtlich 2 Milliarden US-Dollar in Forschung und Entwicklung für diesen Chip investiert haben.
Außerdem erklärte Jen-Hsun Huang noch, dass es zukünftig nicht mehr als drei Monate dauern soll, bis die komplette Serie einer Grafikkartengeneration auf dem Markt kommt. Aktuell sind nun sechs Monate seit der Einführung der ersten Fermi Grafikkarten vergangen und noch immer gibt es keine Modelle für unter 100 Euro.

Kepler und Maxwell sind benannt nach dem deutschen Astronomen Johannes Kepler und dem schottischen Physiker James Clerk Maxwell.

Quelle: TheInq

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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