Sapphire baut Mainboards aus

Viele Entwickler von EVGA Mainboards sind zu Sapphire gewechselt

EVGA ist für seine High-End Mainboards bekannt und Sapphire Mainboards führen immer noch ein Nischendasein. Das dürfte sich nun ändern, denn in den letzten Monaten ist angeblich fast das komplette, bei EVGA für Mainboards zuständige Entwicklerteam zu Sapphire gewechselt. Sapphire stellt sich damit für die Zukunft auf, wenn Einsteiger-Grafikkarten aufgrund der bald in allen PC-Prozessoren integrierten Grafik überflüssig werden.

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Sapphire hat seine Mainboards bislang von anderen Herstellern nach ihren Vorstellungen designen lassen, das übernehmen sie nun selbst. Die Fertigung dürfte dagegen bei PC Partner bleiben, der Muttergesellschaft von Sapphire.
Mainboards werden für die Grafikkartenhersteller ein wichtigeres Standbein, weil die günstigeren Komplett-PCs ab nächstem Jahr nicht mehr mit Grafikkarten ausgestattet werden müssen. Sowohl Intel als auch AMD integrieren bei ihren nächsten Prozessorgenerationen Grafikeinheiten in ihre CPUs, deren Leistung Low-End-Grafikkarten entsprechen dürfte. Es gibt demnach kaum noch Verwendung mehr für Grafikkarten der Klassen einer Radeon HD 5450 oder GeForce GT 220. Zumindest werden die Stückzahlen deutlich sinken, so dass dieses Massengeschäft wegbricht.
Mit neuen Mainboards für AMD Fusion wird Sapphire diesen Ausfall kompensieren wollen.

Was der Aderlass an Mitarbeitern für EVGA bedeutet, ist dagegen unklar. Man muss abwarten, wie es mit den Mainboards bei EVGA weitergeht.

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Quelle: SemiAccurate

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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