“AMD steht nicht zum Verkauf“

AMD-Chef dementiert Übernahmespekulationen, aber lässt Hinterür offen

Oracle hat dieses Jahr bereits die Server-Firma Sun aufgekauft und vor zwei Wochen verkündete Oracle-Chef Larry Ellison völlig überraschend, dass die Datenbank-Spezialisten jetzt an der Übernahme eines Chipherstellers interessiert seien, um das Hardware-Geschäft zu erweitern. Da Ellison nicht weiter ins Detail ging, begannen die Spekulationen, u.a. um ARM und AMD. AMD-Chef Dirk Meyer hat diesen Gerüchten nun eine Absage erteilt – allerdings nicht, ohne sich ein Hintertürchen offen zu halten.

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„AMD steht nicht zum Verkauf“, sagte Dirk Meyer diese Woche auf einer Konferenz in Barcelona. „Aber wir hören uns gern jedes Angebot an, das den Interessen der Aktionäre entspricht.“
Während der erste Teil der Stellungnahme eindeutig ist, erscheint der zweite Teil schon fast ein Rückzieher zu sein. Eventuell meint Meyer damit eine Partnerschaft oder eine Beteiligung, aber auch eine komplette Übernahme könnte im Interesse der Aktionäre liegen. Kommt immer auf das Angebot an.

AMD-Chef Dirk Meyer

Quelle: Reuters

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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