Motorola will Xbox-360-Verkaufsstopp

Microsoft soll Patente des Unternehmens verletzen

Motorola hat bei der US International Trade Commission (ITC) erfolgreich eine Untersuchung gegen Microsoft gefordert: Das Unternehmen aus Redmond soll mit seiner Xbox 360 zahlreiche Patente Motorolas verletzen. Bei dieser Beschwerde handelt es sich ganz klar um eine Retourkutsche, denn zuvor ging Microsoft gegen Motorola vor Gericht, da das Unternehmen sich durch „überzogene und geradezu diskriminierende Lizenzgebühren“ von Motorola betrogen fühlte. Jetzt ermittelt die ITC gegen Microsoft. Motorola hat für die Dauer der Untersuchung den Verkaufsstopp der Xbox 360 gefordert.

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Tatsächlich ist höchst unwahrscheinlich, dass es zur Einstellung der Xbox-360-Verkäufe kommt. Dennoch dürfte Microsoft wenig begeistert von Motorolas Beschwerde sein. Die ITC will die Untersuchung nun Anfang 2011 abschließen.

Quelle: Kotaku

André Westphal

Redakteur

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