Steve Jobs muss kürzer treten

Gesundheit zwingt zum Rückzug aus dem Apple-Tagesgeschäft

Der Apple-Geschäftsführer, Steve Jobs, verabschiedet sich aus gesundheitlichen Gründen aus dem Apple-Tagesgeschäft. Dennoch bleibt er als Geschäftsführer im Amt und will weiter bei strategischen Entscheidungen das letzte Wort haben. Wie lange er seine Präsenz im Unternehmen reduzieren muss und wie genau es um seine Gesundheit steht, ist offen. An der Börse nahm man die Neuigkeiten mit einem großen Schock auf und die Apple-Aktie büßte zeitweise mehr als 20 Milliarden US-Dollar an Wert ein. Damit wird deutlich wie wichtig der Mensch Steve Jobs für das Unternehmen Apple ist.

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Steve Jobs ist ein umstrittener Mann, doch kaum jemand wird ihm die errungenen Erfolge und sein Charisma absprechen können. Kritiker sagen ihm sogar nach er wäre so überzeugend, dass er die Realität für die Apple-Fans verzerren würde und ihnen so gut wie alles „unterjubeln“ könnte. Sollte der Apple-Geschäftsführer in Zukunft eventuell ganz ausscheiden, wäre dies für die Firma ein herber Schlag.

An der Börse verlor die Apple-Aktie gestern beinahe 8 % Prozent an Wert. Inzwischen hat sich der Kurs wieder leicht erholt. Jobs Gesundheitszustand war in der Vergangenheit bereits öfter kritisch: 2004 plagte Jobs eine Krebserkrankung der Bauchspeicheldrüse und 2009 folgte eine Lebertransplantation. Wie schon während der vorherigen Auszeiten, übernimmt auch dieses Mal Tim Cook das Tagesgeschäft für Jobs.

Jobs selbst hofft allerdings wie schon zuvor irgendwann wieder zum Tagesgeschäft zurückzukehren: „Ich liebe Apple so sehr und hoffe so schnell wie ich kann zurückzukommen“, ließ der Apple-Chef in einer internen Email die Mitarbeiter wissen.

Jetzt muss man abwarten wie sich Jobs Abwesenheit auf Apples Pläne auswirkt und wann er wieder zum Tagesgeschäft zurückkehrt.

Quelle: Eigene

André Westphal

Redakteur

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