eLive Micro Keyboard - Seite 4

Mini-Tastatur mit Touchpad und Laserpointer oder Taschenlampe

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Praxistest (Fortsetzung)

Die Tastengröße ist beim eLive Micro Keyboard gerade noch groß genug, um darauf tippen zu können. Große Männerhände könnten hier jedoch unter Umständen ins Straucheln geraten. Die Meinungen gingen hier auseinander. Der Verfasser des Reviews empfand die Größe allerdings als optimal. An ein Schreiben mit 10-Fingern ist natürlich nicht zu denken. Dafür liegen die einzelnen Keys einfach zu eng zusammen. Doch mit etwas Übung und Geschick ist man mit dem eLive recht flott unterwegs. Es erleichtert das Verfassen von Kurznachrichten erheblich. Zum Verfassen von längeren Texten oder E-Mails eignet es sich eher nicht, weil man beim Betätigen der einzelnen Tasten einen deutlichen Widerstand spürt. Das verhindert zwar auf der einen Seite, dass man versehentlich eine andere Taste als beabsichtigt auslöst, führt aber gleichzeitig zu schnellen Ermüdungserscheinungen.


eLive Micro Keyboard

Das Alphabet findet man auf den angestämmten Plätzen wieder. Einzig die Umlaute mussten aus Platzgründen auf die entsprechenden Vokale umziehen und lassen sich zusammen mit ‚Fn‘ betätigen.
Bei den Satzzeichen und Sonderzeichen sieht es etwas anders aus. Während die wichtigsten Satzzeichen (Punkt und Komma) ihre übliche Position bekleiden, muss man sich mit der Position der restlichen Zeichen erst einmal vertraut machen. Da man sie in der Regel aber eher selten verwendet, stellt das kein ersthaftes Problem dar.
Während die [Fx]-Tasten nur zusammen mit ‚Fn‘ zu betätigen sind, liegen im Vordergrund die Keys für die Lautstärkeregelung und zum Steuern von Videos und Musikdateien. Im praktischen Einsatz stellt sich dieses Design als gut durchdacht heraus. Schließlich braucht man sowohl bei Präsentationen als auch daheim wesentlich öfter die Tasten zur multimedialen Bedienung als die [Fx]-Tasten.


Multimedia-Tasten und F1-F8

Das hat sich auch der Hersteller gedacht und, weil in der Reihe nur für die Tasten F1-F8 Platz ist, die anderen Tasten wegfallen lassen. Im normalen Gebrauch eigentlich auch kein Problem, nur bei vielen Systemen ist im BIOS F12 hinterlegt, um das Boot-Menu aufzurufen. Für derartige Aktionen muss man dann doch auf eine normale Tastatur zurückgreifen.
Besonders praktisch ist beim Schreiben die Hintergrundbeleuchtung. Sie ist nicht nur ein optisches Gimmick, sondern beleuchtet die Tasten so, dass es eine echte Hilfe ist. Schließlich ist das Einsatzgebiet der Tastatur in den meisten Fällen in abgedunkelten Räumen – egal ob nun zu Hause beim Videoabend oder bei Präsentationen.

Während sich unser Testmuster bisher in jeder Umgebung gleichermaßen bewährt hat, muss man sich bei dem folgenden Punkt schon beim Kauf entscheiden, was man häufiger benötigt.
Je nach Produktvariante wird das eLive entweder mit einer Taschenlampe ausgeliefert oder mit einem Laserpointer.
Unser Testexemplar ist mit einer Taschenlampe ausgestattet. Wer jedoch häufig präsentiert, ist vermutlich mit dem Laserpointer besser bedient. Doch unabhängig davon, ob die Taschenlampe oder der Laserpointer integriert ist, wird die Funktion per Knopfdruck aktiviert. Der Button befindet sich an der unteren Seite unterhalb des Touchpads, während die Lampe selber an der rechten Seite angebracht ist.


Button für Taschenlampe / Laserpointer

Die angegebene Akkulaufzeit erscheint realistisch. Wir haben es jedenfalls innerhalb des Testzeitraums nicht geschafft, den Akku bei normaler Benutzung zu leeren.

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