Intel Ivy Bridge wegen iPad verschoben?

Neue Strategie für mobiles Intel-Portfolio

Intel wollte den Nachfolger der Sandy-Bridge-Plattform, Ivy Bridge, ursprünglich Ende 2011 bis Anfang 2012 auf den Markt bringen. Kürzlich gab die Firma allerdings bekannt die Veröffentlichung auf März 2012 zu verlegen. Angeblich soll der Erfolg des Apple iPads eine Rolle bei dieser Entscheidung gespielt haben: Tablets im Allgemeinen und Apples iPad im Speziellen graben Net- und Notebooks aktuell das Wasser ab. Hinzu kamen die anfänglichen Probleme mit den 6-Series-Chipsets, die zu Verzögerungen im Verkauf führten. Kombiniert führten beide Faktoren zur Verschiebung der Ivy-Bridge-Einführung.

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Bringt Intel Ivy Bridge später auf den Markt, bleibt Händlern mehr Zeit die Sandy-Bridge-Rechner abzusetzen. Zudem kann Intel seine Marketing-Strategie überdenken.

Der Sandy-Bridge-Nachfolger Ivy Bridge ist Intels erste Prozessorreihe, die im 22-Nanometer-Verfahren entsteht und 3D-Transistor-Technik nutzt. Die neuen CPUs sollen dank neuer Befehlssätze und mehr Cache wesentlich leistungsfähiger aber dennoch energieeffizienter sein. Auch die integrierten Grafikkerne will man hochstufen und so angeblich zu Mittelklasse-Grafikkarten aufschliessen.

Quelle: Electronista

André Westphal

Redakteur

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