Capcom vs. gebrauchte Spiele

Rigide Maßnahmen in "Resident Evil: Mercenaries 3D"

Nachdem Michael Schmalz, Leiter des Entwicklerstudios Digital Extrmes, gegen den An- und Verkauf gebrauchter Spiele gewettert hatte, tritt Capcom ins Rampenlicht: Das Unternehmen nutzt für das Spiel „Resident Evil: The Mercenaries 3D“ auf Nintendos 3DS eine sehr rigide Maßnahme, um den Handel mit gebrauchten Spielen unattraktiv zu machen. So lässt sich im Spiel nur ein einziger Spielstand nutzen, der sich nicht zurücksetzen lässt. Ein kompletter Neustart ist damit unmöglich. Händler reagieren bereits und zahlen in Japan und USA im Ankauf umgerechnet unter 5 Euro für den Titel.

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Die Eindämmung der An- und Verkäufe im Gebrauchtmarkt scheint damit zu funktionieren. Ob Capcom dieses Prinzip auch in kommenden Spielen einsetzen wird, ist aktuell noch offen. Käufer dürften sich allerdings ärgern, denn auch das Ausleihen an Bekannte ist nun erschwert, da pro Spiele-Exemplar nur ein einziger Spielstand zur Verfügung steht.

Quelle: TinyCartridge

André Westphal

Redakteur

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