Playstation Vita als Entwicklerparadies?

Sony will es Spieleentwicklern leicht machen

Nach Veröffentlichung der Playstation 3 musste Sony Schelte von Spieleentwicklern einstecken: Jene kreideten dem Unternehmen an, dass die Entwicklung für die PS3 kompliziert sei. In der Praxis wirkt sich dies bis heute aus, da Multiplattformtitel oft auf der Xbox 360 eine bessere Figur machen. Offenbar hat sich Sony die Kritik zu Herzen genommen, denn man preist die Playstation Vita, den Nachfolger der Playstation Portable, geradezu als Entwicklerparadies: „Was die möglichst einfache Entwicklung von Spielen betrifft, ist die Vita eine Plattform, bei der wir sehr genau darauf geachtet haben.“

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So die Worte Michael Dennys, Senior-Vizepräsident für Sony Computer Entertainments Worldwide Studios, der weiter ausführt: „Ich würde sogar sagen die Playstation Vita ist für Spieleentwickler die einfachste und am besten unterstützte Plattform.“ Laut Richard Lee, Leiter der Technik bei Sony Computer Entertainments Worldwide Studios, habe man besonders darauf geachtet, dass Entwickler auch Tools von dritten Anbietern bei der Entwicklung für die Playstation Vita nutzen können. Dies sei für Sony eine Premiere und sehr wichtig für die Unterstützung der Handheld-Plattform.

Sony ist mehr auf die Entwicklerunterstützung angewiesen denn je: Die Playstation Vita konkurriert nicht nur mit Nintendos 3DS, sondern auch mit den immer leistungsfähiger werdenden Smartphones. Sonys Vita nutzt eine ARM-CPU mit vier Kernen, eine PowerVR SGX543MP4+ Grafiklösung und einen OLED-Bildschirm mit 5 Zoll Bilddiagonale und einer Auflösung von 960 x 544 Bildpunkten. Mit an Bord sind auch Wi-Fi, Bluetooth und wahlweise 3G. Die Konsole erscheint im Herbst für 249 Euro bzw. 299 Euro für die 3G-Version.

Quelle: Xbitlabs

André Westphal

Redakteur

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