IBM fertigt Chips für AMD

Mehr Produktionskapazitäten für Trinity-APUs

Im Zuge seines „Financial Analyst Day“ gab AMD bekannt, dass man nun auch Chips bei IBM fertigen lässt. Dadurch soll gewährleistet werden, dass die Nachfrage nach APUs der kommenden Trinity-Generation gedeckt werden kann. Darüber hinaus will man mit diesem Schritt möglichen Problemen bei der Chip-Ausbeute im Voraus entgegenwirken. Denn AMD hatte selbst Monate nach dem Launch seiner Llano-APUs noch mit der schlechten Chip-Ausbeute zu kämpfen.

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Letzten Meldungen zufolge erreicht AMD bei den APUs der kommenden Trinity-Generation schon jetzt eine deutlich bessere Ausbeute als bei den Llano-APUs. Dies deckt sich mit den Angaben von Quellen bei taiwanischen Mainboard-Herstellern, laut denen sich die Lieferengpässe bei den 32-nm-APUs erst mit der Veröffentlichung von Trinity bessern werden.

Bislang produzierte AMD seine Bulldozer-CPUs und Llano-APUs ausschließlich bei Globalfoundries. Nur die APUs der Brazos-Serie wurden vom Auftragsfertiger TSMC hergestellt. Durch die Partnerschaft mit IBM stehen AMD nun deutlich mehr Produktionskapazitäten zur Verfügung, um mit Intel zu konkurrieren. Intel besitzt allerdings immer noch mehr Produktionskapazitäten als Globalfoundries und IBM zusammen.

Quelle: X-bit labs

Jan Apostel

Redakteur

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