Intel SSD 520 Series 240 GByte

Erste Intel-SSD mit Controller von SandForce

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Einleitung

Parallel zu den Solid State Drives (SSD) mit eigenem Controller verkauft Intel seit einiger Zeit auch SSDs mit Controllern anderer Hersteller. Den Anfang machte die Intel SSD 510 Series im letzten Jahr, die auf dem Marvell 88SS9174-BKK2 basiert. Für den Nachfolger, die SSD 520 Series, wechselt Intel den Lieferanten und auch die Technologie. Statt von Marvell kommt der Controller nun von SandForce. Es gibt weiterhin eine SATA 6 Gbit/s Schnittstelle, aber während die SSD 510 Series noch mit 34 Nanometer MLC-NAND-Flash-Speicher ausgestattet war, besitzt die SSD 520 Series MLC-Flash aus der 25-nm-Fertigung.


Intel SSD 520 Series

Intel bietet die SSD 520 Series mit den Kapazitäten 60, 120, 180, 240 und 480 GByte an. Die maximalen sequentiellen Transferraten entsprechen den üblichen Angaben von SSDs mit dem SF-2281 Controller und liegen bei 550 MByte/s lesend und 520 MByte/s schreibend, wobei die Schreibraten bei den Modellen mit 60 GByte (475 MByte/s) und 120 GByte (500 MByte/s) nominell etwas niedriger sind.
Unter Testexemplar ist mit 240 GByte ausgestattet, kann also theoretisch die höchste Leistung entfalten. Der Marktpreis dieser Variante liegt zur Einführung bei etwa 440 Euro.
Um die volle Geschwindigkeit ausnutzen zu können, muss die SSD an einer SATA 6 Gbit/s Schnittstelle betrieben werden. Natürlich ist die SSD aber auch mit den älteren SATA-Standards 1,5 Gbit/s und 3 Gbit/s abwärtskompatibel, kann aber dann nicht die höchste Performance erreichen.
Außerdem ist die Intel SSD 520 Series schon ab Werk mit der Möglichkeit der 256-bit-Verschlüsselung (AES) ausgestattet. Falls die SSD oder der Computer mal abhanden kommt, soll man sich dadurch der Sicherheit seiner Daten gewiss sein.

Wie die Intel SSD 520 Series in unserem Testparcours abschneidet und ob die Implementation des SandForce SF-2281 Controllers bei Intel zu unterschiedlichen Ergebnissen führt als bei den anderen Herstellern, erfahrt ihr auf den kommenden Seiten.

Tobias Rieder

Arbeitet seit September 2008 als freier Redakteur für Hartware.net. Nebenbei betreibt er seine beiden Blogs Antary und SSDblog.

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