Intel wähnt sich ARM überlegen

Bald könne Apple Intels Chips für Tablets nicht mehr ignorieren

Auf seiner jährlichen Investorenkonferenz in Santa Clara (Kalifornien) hat Intels Geschäftsführer Paul Otellini erklärt, dass man im Smartphone-Segment zu ähnlicher Dominanz finden wolle wie bereits im Desktop- und Notebook-Bereich. Ziel sei beispielsweise Apple von Intels neuen Prozessoren für mobile Endgeräte zu überzeugen – für Apple hätte ein großflächiger Einsatz von Intel-CPUs Vorteile, da man Intels Technik ohnehin in seinen Macs und MacBooks einsetze. Intel möchte seine Herstellungs-Ressourcen nutzen, um jeden anderen CPU-Hersteller im Smartphone- und Tablet-Segment zu übertrumpfen.

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Intels Michael Bell, einer der Leiter der Intel-Gruppe für mobile Kommunikation, wähnt sich siegessicher: Während andere Hersteller noch Probleme mit der 28-Nanometer-Fertigung hätten, werde Intel 2013 bereits großflächig in 22 Nanometern produzieren. Für 2014 sei die Umstellung auf 14 Nanometer bereits beschlossene Sache. Die Konkurrenz sei auf Vertragsfertiger angewiesen, während Intel selbst die Kontrolle über die Produktion habe.

Weiterer Pluspunkt Intels: Der Hersteller beschäftigt extrem viele Software-Entwickler und gilt als zweitgrößte Kraft hinter dem Open-Source-Betriebssystem Linux. Jene Entwickler kann Intel auch dafür einsetzen mobile Plattformen perfekt auf seine x86-Chips abzustimmen. Sicher würde Intel nicht zögern gemeinsam mit Apple das iOS für x86-Chips Intels abzustimmen.

Aktuell ist das alles trotz großer Worte Intels aber noch Zukunftsmusik.

Quelle: Forbes

André Westphal

Redakteur

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