AMD: Trinity kommt wie geplant

APUs bald auf dem Weg zu OEMs

In den letzten Tagen machten Gerüchte die Runde, dass AMDs Desktop-APUs der Trinity-Reihe sich weiter verzögern sollen. Laut AMD selbst ist dies aber nicht der Fall und erste Prozessoren sollen bald wie geplant an OEM-Partner gehen. Zunächst erscheinen vier Modelle: Flaggschiff ist der A10-5800K mit vier Kernen und 3,8 GHz Takt bzw. 4,2 GHz im Turbo-Modus. Der integrierte Grafikkern, die Radeon HD 7660D, bietet 384 Shadereinheiten und 800 MHz Takt. Es folgt der A10-5700 mit 3,4 bzw. 4 GHz im Turbo-Modus mit identischem Grafikkern, der aber nur mit 760 MHz taktet.

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Die zwei weiteren Modelle gehören dann zur A8-Serie. Zunächst kommt der A8-5600K mit 3,6 bzw. 3,9 GHz im Turbo-Modus und der Radeon HD 7560D als Grafikkern mit 256 Shadereinheiten und 760 MHz GPU-Takt. Der A8-5500 nutzt den gleichen Grafikkern und taktet mit 3,2 bzw. 3,7 GHz im Turbo-Modus.

Die entsperrten A10-5800K und A8-5600K legen maximal 100 Watt Verlustleistung an, die A10-5700 und A8-5500 begnügen sich mit 65 Watt (TDP). Alle genannten Prozessoren verfügen über vier Kerne auf Basis der Piledriver-Architektur und 4 MByte L2-Cache. Als Plattform dient der Sockel FM2. Alle neuen Trinity-APUs unterstützen DDR3-1866-RAM.

Bleibt noch anzumerken, dass die AMD Trinity zunächst nur an OEMs gehen. Privatkunden können die Prozessoren erst später im Handel erstehen – laut AMD war dies aber von vornherein so geplant.

Quelle: Fudzilla

André Westphal

Redakteur

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