Teardown: MacBook Pro Retina Display

So gut wie unmöglich zu reparieren

Den Kollegen von iFixit ist bereits ein Exemplar des neuen Apple MacBook Pro mit Retina Display in die Hände gefallen. Wie immer haben sie das neue Gerät fluchs einem Teardown unterzogen. Das Ergebnis ist überraschend: Erstmals vergibt iFixit nur einen Repairability Score von 1/10 – das bedeutet das MacBook Pro mit Retina Display ist nahezu unmöglich selbst zu reparieren und sogar ausgefuchste Bastler sollten davon absehen an dem Notenbook herum zu fuhrwerken.

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Die Kollegen von iFixit gehen sogar so weit zu sagen, das neue Apple-Notebook sei der „am wenigsten reparierbare Laptop, den wir je auseinander gebaut haben“. Unter anderem ist der RAM auf dem Board verlötet und das gesamte Display ist komplett mit allen dazugehörigen Komponenten verschmolzen. Liegt hier an nur einem Bauteil des Bildschirms ein Schaden vor, muss das gesamte Display getauscht werden. Ansonsten ist im MacBook Pro mit Retina Display vieles zusammengeleimt, so dass sich die Komponenten schwer entfernen lassen.

Weder RAM noch SSD lassen sich aufgrund der Bauweise austauschen und auch der Akku ist so fest verbaut, dass selbst iFixit ihn nicht vom Rest des Gehäuses trennen konnte. Wer demnach gehofft hatte am Innenleben des MacBook Pro mit Retina Displays selbst herum zu basteln, sollte diese Idee schnellstens wieder ad acta legen.



Quelle: iFixit

André Westphal

Redakteur

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