Apple: Strafe wegen irreführender Werbung

Soll in Australien Millionenbetrag zahlen

In Australien wurden Gerichtsverfahren wegen irreführender Werbung gegen Apple initiiert: Es ging um die Marketingkampagne zum neuen iPad der dritten Generation, das mit 4G-Unterstützung beworben wurde, obwohl jene nur in Nordamerika tatsächlich nutzbar ist. Die Australian Competition and Consumer Commission (ACCC) startete den Gerichtsprozess im März 2012 und bekam nun Recht. Das Gericht urteilte Apple sei verantwortlich „Behauptungen aufgestellt zu haben, welche die Öffentlichkeit in die Irre führen.“ Nun sind für Apple umgerechnet ca. 1,8 Mio. Euro Strafe fällig.

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Apple hatte das neue iPad in Australien mit 4G-Funktionalität beworben, wohl wissend, dass jene nur in Nordamerika nutzbar ist. Jetzt hat Apple versprochen allen australischen Käufern seines iPads der dritten Generation E-Mails mit Hinweisen auf eine Teil-Erstattung des Kaufpreises zu senden. Zudem will Apple in Zukunft deutlich darauf hinweisen, dass das neue iPad in Australien „aktuell nicht mit 4G-LTE-Netzwerken und WiMAX kompatibel ist“.

Quelle: Fudzilla

André Westphal

Redakteur

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