EA: 3D-Gaming gefloppt

Weder Entwickler noch Spieler haben Interesse

Zumindest in Deutschland gewinnt die Blu-ray 3D langsam an Fahrt. Sony will sich allerdings angeblich von seinem ehemals liebsten Kind abwenden und nicht mehr 3D, sondern 4K bei seinen Marketingbemühungen ins Zentrum rücken. Entsprechend fiel auf der Gamescom auf, dass Sony 3D-Gaming die kalte Schulter gezeigt hat – vor einem Jahr priesen Unternehmenssprecher stereoskopisches Zocken noch als Revolution und verteilten selbst auf den Pressekonferenzen zur Gamescom 2010 und 2011 3D-Brillen, um Material zu präsentieren. Heute sind sowohl Entwickler, Publisher als auch Kunden ernüchtert.

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Electronic Arts (EA) Peter Moore, der für den Publisher die Finanzen als Chief Operating Officer fest im Griff hat, war schon 2010 und 2011 skeptisch was 3D betriff und freut sich heute: „Tja und was für Qualitäten habe ich nun als Orakel bewiesen?“ So sei 3D mittlerweile kaum noch ein Thema und wäre für EA bestenfalls ein Nischenbereich.

Moore bemerkt allerdings, dass 3D in Europa wesentlich beliebter sei als in den USA: Beispielsweise wurde die Olympiade in England in 3D gezeigt, während der dreidimensionale Effekt in Nordamerika außen vor blieb.

Sony selbst wiederum erklärt, dass man 3D keinesfalls aufgegeben habe und stereoskopisches Spielen vielmehr mittlerweile einfach dazu gehöre, so dass man es nicht mehr permament in Szene setzen müsse.

Quelle: Eurogamers

André Westphal

Redakteur

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