Das Ende der Single-Player-Spiele?

Blizzard sieht keine Zukunft

In einem Interview mit Games Industry äußert sich Blizzards kreativer Leiter, Rob Pardo, zur Zukunft der Single-Player-Spiele: Laut Pardo gibt es im Grunde keine. So seien reine Single-Player-Titel als Triple-A-Blockbuster im Grunde ausgestorben. Publisher sähen keinen Sinn mehr in reinen Single-Player-Titeln, da sie hier mit besonders vielen Raubkopien, Gebrauchtverkäufen und Einschränkungen bei potentiellen Kopierschutzmechanismen rechnen müssten. So sei es beispielsweise viel einfacher den Multiplayer-Zugang bei großen Spielen mit Kontenbindungen zu kontrollieren.

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Pardo sieht entsprechend für Single-Player-Spiele in der Zukunft in erster Linie Platz im Casual-, Indie- und Social-Bereich. Alle großen Blockbuster-Spiele werden seiner Ansicht nach in Zukunft auf Multiplayer-Anteile setzen und diese möglichst zentral ins Spieleerlebnis integrieren – dadurch soll sich auch die Langzeitmotiviation erhöhen.

Quelle: GameIndustry

André Westphal

Redakteur

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