Apple: Bald ARM-CPUs in Macs?

Partnerschaft mit Intel soll 2017 auslaufen

Aktuellen Berichten des Wirtschaftsmagazins Bloomerg zufolge plant Apple ARM-Prozessoren, die bereits in den iPhone und iPad zum Einsatz kommen, in Zukunft auch in Macs und MacBooks zu verbauen. So seien Apples Ingenieure zuversichtlich, dass die Leistung der ARM-Prozessoren in den nächsten Jahren auch für Desktop-PCs und Notebooks ausreiche. Die Kooperation mit Intel will Apple demnach schrittweise reduzieren bzw. ganz auslaufen lassen. Analysten glauben an den Wahrheitsgehalt dieses Planes, da Apple als Trendsetter und experimentierfreudig gilt.

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Sollte Apple ARM-Prozessoren auch in Macs und MacBooks einsetzen, böte das zudem die Möglichkeit PCs, Notebooks, Smartphones und Tablets noch enger zu vernetzen. Angeblich soll Apples Geschäftsführer Tim Cook auf diese Weise planen den Anwendern eine noch geschlossenere Benutzererfahrung zu bieten. Die endgültige Umstellung auf ARM-Prozessoren solle aber erst für 2017 anstehen. Apple selbst enthält sich zu diesen Spekulationen offiziell eines Kommentares.

Sollte Apple tatsächlich von Intel komplett auf ARM umsteigen, würde sich ein ähnliches Szenario wiederholen wie 2005: Damals wechselte Apple von den PowerPC-Chips der Hersteller IBM und Motorola zu Intel.

Allerdings gibt es auch viele Unsicherheiten und Hürden: So müsste Apple ARM-CPUs entwickeln, welche die Leistungsanforderungen der Mac-Nutzer befriedigen. Derzeit ist das mit Sicherheit nicht möglich und ob es bereits 2017 so weit sein wird, ist aktuell ungewiss.

Quelle: Bloomberg

André Westphal

Redakteur

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