AMD stellt Radeon HD 8000M vor

Neue Notebook-Grafikchips auf Basis der aktuellen Architektur

AMD hat heute zwei neue Grafikchips für Notebooks angekündigt, die im ersten Quartal des nächsten Jahres auf den Markt kommen werden und deshalb schon den Namen der kommenden Generation tragen: Radeon HD 8000M. Beide basieren aber noch auf der aktuellen Graphics Core Next Architektur der Radeon HD 7000 Grafikkarten.

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Insgesamt wurden gleich vier Serien vorgestellt: AMD Radeon HD 8800M, 8700M, 8600M und 8500M. Die drei letztgenannten verwenden den gleichen Grafikchip mit 384 Stream Prozessoren und unterscheiden sich nur in ihren Taktraten. Der Grafikchip der Radeon HD 8800M Serie verfügt über 640 Stream Prozessoren – wie auch die Radeon HD 7800M Serie.
Vergleicht man Radeon HD 8500M, 8600M und 8700M, so besitzen diese mit 384 Shader-Einheiten etwas weniger als ihre aktuellen Vorgängermodelle Radeon HD 7700M (512 Stream Prozessoren) und HD 7600M sowie 7500M (480 SP). 7500M und 7600M basieren aber noch auf der Vorgängergeneration und unterstützen „nur“ DirectX 11, noch nicht 11.1, und z.B. auch keine ZeroCore Technik, mit der der Stromverbrauch der Grafikeinheit unter 1 Watt gesenkt wird, wenn die angeschlossenen Displays in den Ruhezustand versetzt werden. Die Radeon HD 8000M Serie wird durchgängig auf der aktuellen Graphics Core Next 28-Nanometer-Architektur basieren und unterstützen damit u.a. DX 11.1 und PCI Express 3.0.
Über den Stromverbrauch der Radeon HD 8000M Serie gibt es noch keine genauen Angaben, er soll aber ungefähr im gleichen Bereich wie bei der 7000M Serie liegen. Details dazu sollen auf der CES in Las Vegas Anfang Januar veröffentlicht werden.
Der Parallelbetrieb (Dual Graphics) der Radeon HD 8000M Grafikchips mit aktuellen Trinity APUs zur Steigerung der Grafikleistung funktioniert übrigens nicht, weil die integrierte Grafikeinheit der APUs noch auf der Vorgängergeneration basiert. Das ist wie bei AMD CrossFireX, da müssen die Grafikkarten auch zueinander passen. Das Abschalten des externen Grafikchips, wenn dieser nicht benötigt bzw. belastet wird, funktioniert aber auch mit Trinity und der Radeon HD 8000M Serie.
AMD zeigt darüberhinaus auch die aktuelle Roadmap der mobilen Grafikchips. Demnach werden nach den beiden ersten Grafikchips der Radeon HD 8000M Serie im ersten Quartal drei weitere Exemplare im zweiten Quartal erscheinen – zwei davon im High-End Bereich oberhalb der Radeon HD 8800M.


Spezifikationen
Radeon HD 8800M Performance
Radeon HD 8700M Performance
Radeon HD 8600M Performance
Roadmap

Quelle: Eigene

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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