EA: Videospiele sind kein Massenmarkt

Gaming ist und bleibt eine Subkultur

Laut Richard Hilleman, seines Zeichens Chief Customer Officer bei dem Videospiele-Publisher Electronic Arts (EA), sei die Branche für Computer- und Videospiele immer noch kein Massenmarkt. Lediglich im Bereich für Mobile und Social Games habe man nahezu Mainstream-Akzeptanz erfahren. Der klassische Markt für Spiele an Konsolen und PCs sei aber weiterhin eher als Nische zu bezeichnen: „Aus meiner Sicht ist etwa das Fernsehen ein Massenmarkt – wir sind nur ein Randgebiet.“ Gerade im Marketing und in der Öffentlichkeitsarbeit müsse die Spieleindustrie noch viel lernen.

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So tendierten viele Entwickler und Publisher laut Hilleman immer noch dazu Spiele in verschiedene Gruppen einzuteilen und entsprechend segmentiert anzusprechen. Das führe aber dazu, dass man „Szenen“ anspreche, die für sich genommen zu klein seien, um relevant zu werden. Stattdessen müsse man sich allgemein an die Menschen / Spieler wenden. Als einen Weg für die Zukunft betrachtet Electronic Arts dabei Smart TVs. Hier müsse man aber noch facettenreiche Probleme in den Griff bekommen, wie etwa die flächendeckende Absicherung von Breitband-Internetverbindungen.

Quelle: GamesIndustry

André Westphal

Redakteur

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