DSL-Drosselung wird zum Trend

Vodafone eifert der Telekom nach

Gestern hat die Telekom via Pressemitteilung offiziell bestätigt, dass das Unternehmen ab Mai 2013 in allen Neuverträgen Volumenbeschränkungen für Breitbandverbindungen einführen wird. Mittlerweile sickern auch Informationen zu anderen Anbietern durch, die der Telekom teilweise nacheifern werden. So soll bereits feststehen, dass auch Vodafone zukünftig mit Volumenbeschränkungen arbeiten wird. Offiziell bestätigt ist dies zwar noch nicht, die Wahrscheinlichkeit, dass die Gerüchte zutreffen, ist aber hoch: Vodafone nutzt die Leitungen der Telekom mit.

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Die Telekom soll andere Anbieter informell bereits angehalten haben ebenfalls Volumenbeschränkungen einzuführen. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich das Modell insgesamt am Markt durchsetzt, ist aufgrund der Möglichkeit Zusatzeinnahmen durch kostenpflichtige Volumenerweiterungen zu generieren groß.

Während Vodafone offenbar sicher dem Modell der Telekom folgt, gibt es allerdings auh eine Absage: Der Kabelnetzbetreiber Unitymedia/Kabel BW hat erklärt man verfolge keinerlei Pläne für derartige Drosselungen / Beschränkungen des monatlichen Datenvolumens. Wie die anderen Anbieter, etwa Kabel Deutschland, sich positionieren, ist allerdings noch offen.

UPDATE:
Vodafone hat mittlerweile Pläne für eine Drosselung bzw. Volumenbeschränkung dementiert. Vielen Dank an unsere Nutzer „Darkskull1988“ und „neosin“ für die Hinweise!

Quelle: WinFuture

André Westphal

Redakteur

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