Sony: Mehr zur Playstation 4

Fokussiert GPGPU-Techniken

Sony Computer Entertainment hat noch ein paar kleine Informationshäppchen zu der kommenden Playstation 4 preisgegeben: So geht man darauf ein, dass die APU der PS4 zwar aktuellen PC-Prozessoren ähnele, aber einige Optimierungen mit sich bringe, welche sich in Spielen deutlich bemerkbar machen sollen. Speziell die Vernetzung der x86-Kerne und des Grafikkerns sowie der diskreten Grafiklösung habe man verbessert. Mark Cerny, der leitende Entwickler der PS4 betont in diesem Rahmen mehrere zentrale Vorteile, welche die Konsole von PCs abheben sollen.

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Zum einen könne die Grafiklösung direkt in den Systemspeicher schreiben und so die eigenen L1- bzw. L2-Caches umgehen. Das soll die Synchronisierung der Daten zwischen CPU und GPU enorm vereinfachen. Zum anderen erlaube AMDs GCN-Architektur normalerweise eine Quelle von Grafik-Befehlen und zwei Quellen von Compute-Befehlen. Für die Playstation 4 habe man dieses Limit auf 64 Compute-Quellen heraufgesetzt. Insgesamt wolle man sich mit der PS4 zudem auf GPGPU-Computing fokussieren und Entwicklern möglichst viel Freiraum lassen. Laut Cerny hätte man dabei sogar noch mehr Leistung aus der PS4 herausholen können, dies wäre aber zu Lasten der Benutzerfreundlichkeit für Entwickler gegangen. Die Fehler der Playstation 3 wolle man in diesem Zusammenhang nicht wiederholen.

Quelle: Xbitlabs

André Westphal

Redakteur

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