Mini-Teardown des Google Glass

Auch mehr Informationen zur Technik

Die Google Glass Explorer Edition liegt schon lange bei Entwicklern auf dem Tisch und sogar ein Jailbreak ist bereits vorhanden. Dennoch sind viele Informationen zu Google Glass noch diffus. Die Kollegen von Tech Republic haben deswegen ihr Exemplar ein wenig auseinandergenommen. Dabei bestätigen sie auch einige technische Daten aus erster Hand: An Bord sind eine Kamera mit 5 Megapixeln, die Videos in 720p aufzeichnen kann sowie die Schnittstellen Wi-Fi 802.11 b/g/n, Bluetooth und Micro USB. Auf 16 GByte Flash-Speicherplatz lassen sich Daten ablegen.

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Bisher hielt Google unter Verschluss, welche CPU und wie viel RAM Google Glass nutzt. Über Debugging-Tools hat man herausgefunden, dass ein Texas Instruments OMAP 4430 im Inneren werkelt – die gleiche CPU verrichtet auch im Amazon Kindle Fire ihren Dienst. Zudem sind 1 GByte RAM verbaut. Als Sensoren sind zusätzlich ein Accelerometer, ein Gyroskop sowie ein Lichtsensor integriert.

Lässt sich Google denn angesichts des Mini-Teardowns gut reparieren? Die Module mit dem Innenleben lassen sich nur schwer öffnen – ohne die Brille dauerhaft zu beschädigen ist kein Weiterkommen möglich. Rahmen und Nasenstück lassen sich dagegen leicht abnehmen und ersetzen. Ans Innenleben kommt man aber selbst als Bastler nicht ohne Weiteres heran, was eigene Reparaturen so gut wie ausschließt.


Quelle: TechRepublic

André Westphal

Redakteur

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