AMD braucht mehr als Konsolen-Design-Wins

Hersteller benötigt konkurrenzfähige Prozessoren

Im ersten Quartal 2013 sanken die Verkaufszahlen der hauseigenen Prozessoren für AMD auf das tiefste Niveau seit neun Jahren. Dennoch bleibt der Hersteller optimistisch und beruft sich dabei auf die Design-Wins in den kommenden Spielekonsolen von Microsoft und Sony. Analysten sind jedoch skeptisch, ob das wirklich ausreicht, um die Schlappen im CPU-Segment aufzufangen. So bietet AMD zwar aktuell Grafikkarten der Reihe AMD Radeon HD an, die mit Nvidias Lösungen auf hohem Niveau konkurrieren, muss im Bereich für Prozessoren aber gegenüber Intel herbe zurückstecken.

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AMD hielt 2006 ca. 25 % Marktanteil im Marktsegment für Prozessoren – mittlerweile sind es nur noch 4,3 %. An diesem Punkt machen sich die Analysten sorgen, denn AMD biete zwar noch Einstiegs- und Mittelklasse-CPUs an, habe aber im lukrativen High-End-Segment Intels nichts entgegen zu setzen. Auch hier sollte AMD in Zukunft wieder wettbewerbsfähige Produkte platzieren.

Quelle: Xbitabs

André Westphal

Redakteur

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