Intel Haswell: Langsamer und wärmer?

Finale Versionen schlechter als erste Samples

Britische PC-Hersteller klagen über Intel Haswell: Die finalen Chips für den OEM- und Retail-Markt sollen sowohl wärmer werden als auch sich schlechter übertakten lassen als vorherige Samples. Diese Angaben stammen laut PC Pro unabhängig voneinander von vier Herstellern aus dem Vereinigten Königreich. Der anonyme Sprecher einer Firma verkündete, dass man die Vorproduktions-Modelle noch von 3,5 mit Leichtigkeit auf 4,8 GHz habe übertakten können. Selbst beim Test von 40 bis 50 Retail-Chips sei man aber nie über 4,2 GHz hinaus gekommen.

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Dies bestätigen auch andere Hersteller: Die ersten Muster der Intel Haswell sollen bei höheren Taktraten noch stabil gelaufen sein, wo die finalen Chips nun den Dienst versagen. Intel selbst kommentiert die Lage offiziell: „Die Übertaktungsmöglichkeiten variieren von CPU zu CPU.“ Man könne hier keine Garantien für bestimmte Taktfrequenzen geben.

Auch die Temperaturen sollen gestiegen sein: Selbst bei Referenztakten sollen die Chips für den Massenmarkt teilweise 15° Celsius wärmer werden als zuvor die Muster. Dies deutet darauf hin, dass Intel seinen Partnern eventuell zuvor handverlesene Chips gesendet hat, von denen die finalen Modelle aus der Massenproduktion nun leider stark abweichen.

Quelle: PCPro

André Westphal

Redakteur

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