Telekom modifiziert Drosselungspläne

Reduzierung auf 2 MBit/s statt 384 kbit/s

Hartware.net hat bereits in der Vergangenheit ausgiebig über die geplanten DSL-Drosselungen der Deutsche Telekom berichtet. Mittlerweile hat das Unternehmen ein kleines Zugeständnis gemacht: Man will die Bandbreiten bei Überschreiten des monatlichen Datenvolumens (75 GByte als Standard) nicht mehr auf 384 kbit/s, sondern nur noch auf 2 MBit/s reduzieren. Damit reagiert das Unternehmen unter anderem auf eine sehr erfolgreiche Online-Petition des 18-jährigeh Malte Götz, an der sich über 196.000 Menschen in Deutschland beteiligt haben.

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Letzten Endes kritisiert die Netzgemeinde das Zugeständnis der Deutsche Telekom aber als flaue Masche: Denn es bleibt dabei, dass die Netzneutralität gefährdet ist. So klammert die Deutsche Telekom natürlich ihre eigenen Entertainment-Dienste wie Entertain von der Volumenbeschränkung aus und schafft so ein ungleiches Gefüge.

Aktuell ruft Change.org aus diesem Grund dazu auf einen Brief an sowohl die Deutsche Telekom als auch Wirtschaftsminister Rösler zu schreiben, um die Drosselungspläne doch noch zu kippen.

Quelle: E-Mail

André Westphal

Redakteur

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