Nur PS4 mit Unified Memory

Xbox One verzichtet auf die Funktion

Sowohl in der Sony Playstation 4 als auch der Microsoft Xbox One stecken eine APU aus dem Hause AMD auf Basis der Jaguar-Architektur. Dennoch gibt es Unterschiede: So ist etwa die Grafiklösung der PS4 etwas potenter als die der Xbox One. Der Leistungsvorteil der Sony-Konsole wird allerdings laut neuesten Erkenntnissen noch größer ausfallen als erwartet. So ist auf der Gamescom 2013 in Köln durchgesickert, dass nur die PS4 Unified Memory nutzt und AMDs Technik „hUMA“ (heterogeneous Uniform Memory Access) unterstützt. An der Xbox One fehlt jene Funktion.

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AMDs Senior-Manager für das Produktmarketing, Marc Diana, hat diese Angaben bestätigt. hUMA erlaubt CPU- und GPU-Kernen auf den gleichen Speicherbereich zuzugreifen, wodurch das bisher notwendige Hin- und Herkopieren der Daten entfällt. In Verbindung mit dem schnellen GDDR5-RAM der PS4 eröffnen sich hier für Entwickler viele Möglichkeiten.

Die Microsoft Xbox One bietet zwar zusätzlichen eSRAM, aber nur DDR3-Speicher und verzichtet auf hUMA. Damit dürfte die Leistung der Microsoft-Konsole, zumindest auf dem Papier, sogar noch weiter hinter die PS4 zurückfallen als bisher angenommen. Hinter vorgehaltener Hand sollen viele Spielentwickler auf der Gamescom das Leistungsgefälle nickend bestätigen.

UPDATE:
AMD stellt nun klar, dass Marc Diana eine „Falschaussage“ getroffen habe. AMD tätige keine Aussagen zu den Speicher-Architekturen seiner Partner.

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Quelle: Heise

André Westphal

Redakteur

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