SAP hat kein Interesse an BlackBerry

Kanadischer Hersteller passe nicht in die Strategie

Der deutsche Anbieter von Softwarelösungen für Geschäftskunden, SAP, wurde in bisherigen Gerüchten als potentieller Käufer für den kanadischen Hersteller BlackBerry gehandelt. Nun erteilt Werner Brandt, Geschäftsführer von SAP, den Spekulationen aber eine Absage: „BlackBerry passt nicht in unsere Unternehmens-Strategie“, gibt der Manager klar zu Protokoll. SAP biete bereits mobile Lösungen an und sehe dort aktuell keinen Nachholbedarf. Als weitere potentielle Käufer BlackBerrys gelten aber weiterhin Cisco Systems, Google und Lenovo.

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BlackBerry zählte bis vor wenigen Jahren zu den Marktführern im Smartphone-Segment, rutschte aber immer weiter hinter die Konkurrenz ab. Ein Comeback-Versuch Anfang 2013 schlug fehl, da sich die neuen Geräte des Unternehmens mit dem Betriebssystem BlackBerry 10 nur enttäuschend verkauften. Seit Wochen ranken sich nun Gerüchte um den potentiellen Verkauf der Firma.

Quelle: Reuters

André Westphal

Redakteur

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