Sony verkauft PS4 mit Gewinn

Quersubventionierung fällt in Europa aus

In einem Interview mit RTL News der Niederlande hat sich Jim Ryan, Führungskraft bei Sony Computer Entertainment Europe, zum kommenden Launch der Playstation 4 in Europa geäußert. Interessant ist, dass Ryan dabei offen gelegt hat, dass Sony mit der PS4 in Europa von Anfang an einen kleinen Gewinn macht. Eine Quersubventionierung der Hardware fällt also im Gegensatz zu ehemals PS2 und PS3 aus. Überraschend ist dies im Grunde aber nicht: So entstehen die Chips der Konsole im bewährten 28-Nanometer-Verfahren und die verbaute x86-Technik ähnelt Einstiegs- bis Mittelklasse-PCs.

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In den USA muss Sony allerdings beim Verkauf der Playstation 4 Verluste in Kauf nehmen – dort kostet sie umgerechnet nämlich deutlich weniger (ca. 298 Euro). Zuletzt gibt Jim Ryan übrigens noch zu Protokoll, dass er die PS4 in Europa vor der Microsoft Xbox One sieht. Als Ursachen nennt er unter anderem den niedrigeren Einstiegspreis und die Tatsache, dass Microsoft seine Konsole in vielen EU-Ländern erst 2014 veröffentlicht.

Quelle: GearNuke

André Westphal

Redakteur

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