Oculus Rift – Konsolen zu eingeschränkt

Virtual-Reality Headset bleibt dem PC treu

Palmer Luckey, Erfinder der Virtual-Reality-Brille Oculus Rift, hat sich in einem Interview mit TechRadar zu weiteren Details des Geräts geäußert. Weiterhin stehe der Plan, dass die Brille im dritten Quartal 2014 erscheinen solle. Dabei profitiere man sehr von der intensiven Mitwirkung John Carmacks (id Software), der laut Luckey „mehr ein Techniker als ein Game-Designer“ sei. Carmack sei es, der aktuell Hard- und Software im Rahmen der Oculus-Rift-Entwicklung verschmelzen lasse. Luckey äußert sich auch zu einer möglichen Oculus-Rift-Unterstützung an PS4 und Xbox One.

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So sei es laut Luckey unwahrscheinlich, dass Oculus Rift jemals für Konsolen erscheine. Dazu seien die Plattformen technisch zu eingeschränkt. Wenn die PS4 / Xbox One jetzt schon Probleme hätten aktuelle Spiele in 2D in 720p mit 60 Bildern pro Sekunde flüssig darzustellen, fehle die Zukunftssicherheit für folgende Virtual-Reality-Techniken und die 3D-Erfahrung einfach. Luckey deutet zudem an, dass er das aktuelle Konsolen-Vertriebsmodell für veraltet halte. Die Technik entwickle sich mittlerweile zu rasant weiter – gerade im mobilen Segment – so dass traditionelle Konsolen als Plattformen viel zu schnell zu betagt wären. Oculus Rift bleibe deswegen in erster Linie ein PC-Zubehör.

Quelle: TechRadar

André Westphal

Redakteur

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