Nvidia demonstriert Tegra K1

Neuer Mobil-Chip mit 192 CUDA Kernen und DX11 Gaming

Auf der CES in Las Vegas hat Nvidia den kommenden Tegra K1 Mobilchip in Aktion gezeigt. Hartware.net ist vor Ort und konnte die Demos per Video festhalten, u.a. von der Unreal Engine 4 auf dem neuen kleinen Chip. Vom Tegra K1 wird es zwei Versionen geben, eine davon auf Basis von ‚Denver‘, Nvidias eigener CPU-Version auf Basis der ARMv8 64bit-Architektur.

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Diese Version vom Tegra K1 basiert auf zwei ‚Denver‘ Architekturen und ist dabei das erste lauffähige Modell mit ARMv8 64bit Architektur. Laut Nvidia-Chef Jen-Hsun Huang sind die ersten Exemplare des Denver-basierten K1 erst vor wenigen Tagen zurück aus der Fabrik gekommen. Trotzdem konnte dieser neue Mobilchip schon in Aktion gezeigt werden, wenn auch nur in einer sehr einfachen Demo.
Die zweite Version des K1 basiert auf vier ARM A15 Kernen.
Beiden Mobilchips gemein sind die Grafikeinheit mit insgesamt 192 CUDA Kernen auf Basis der ‚Kepler‘ Architektur (GeForce GTX 600) und die Unterstützung von DirectX 11. Damit kommt DX 11 erst zwei Jahre nach Einführung auf dem PC auch in den Mobil-Bereich. Bei DirectX 9 hatte es noch acht Jahre gedauert, bis DX9 auch in einem Smartphone verfügbar war.
Zum Vergleich: Tegra 3 besitzt 20 CUDA Kerne bzw. Shader-Einheiten und bei Tegra 4 sind es 72.
Tegra K1 soll noch dieses Jahr auf den Markt kommen, aber eine genaue Zeitangabe gibt es (natürlich) noch nicht.

Nvidia präsentierte den Tegra K1 in verschiedenen Demos. Dabei war auch die Unreal Engine 4, die es künftig auch für diesen Mobilchip geben wird. Damit sollen fotorealistische Effekte und Spiele in grafischer Qualität möglich werden, wie man es bisher nur vom PC kennt.

Demo „The Meteor“:

Unreal Engine 4 Demo:

Demo des Spiels „Trine 2“ auf Tegra K1:

Tegra K1 Dual-Denver weltweit erstmals in „Aktion“:

Nvidia Tegra K1
Unreal Engine 4 auf Tegra K1
Vergleich der Entwicklung von DX
Vergleich mit Konsolen
Tegra K1 Benchmarks
Tegra K1 Dual-Denver
2 Versionen vom Tegra K1

Quelle: Eigene

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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