Oculus-CEO: 30 fps in Games sind Mist

Als Scheitern der Entwickler zu werten

In einem Video-Interview hat sich der Geschäftsführer von Oculus VR, Palmer Luckey, zu aktuellen Entwicklungen in der Spieleindustrie bzw. in PC-Spielen geäußert. Luckey kritisiert speziell die Entscheidung einiger Entwickler in Spielen die Framerate auf 30 fps zu begrenzen. Etwa sei laut Capcom die kommende PC-Umsetzung des Zombie-Spiels „Dead Rising 3“ voll und ganz auf diese Framerate ausgelegt. Spieler können die FPS zwar nachträglich anheben, Capcom übernehme dann laut eigenen Aussagen aber keine Garantie mehr für ein fehlerfreies Gameplay-Erlebnis.

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Luckey kommentiert, dass man für eine runde Virtual-Reality-Erfahrung definitiv höhere Frameraten benötige und ergänzt: „Auch für Konsolen- und herkömmliche PC-Spiele sind 30 fps ungünstig. Das auch keine künstlerische Entscheidung, sondern das Eingeständnis des eigenen Scheiterns.“ Das Spieleerlebnis mit dem VR-Headset Oculus Rift sei auf 60 fps ausgelegt – ähnlich müsse laut Luckey auch Sony mit Project Morpheus vorgehen. Ob dies in der Praxis an der technisch eingeschränkten Playstation 4 funktionieren wird, muss uns die Zeit zeigen.

Quelle: LinusTechTips

André Westphal

Redakteur

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