Ubisoft zur „Watch Dogs“ Grafik-Kontroverse

Technische Probleme bedingten Anpassungen

Das Spiel „Watch Dogs“ hat kurz nach Erscheinen nicht nur durch Probleme mit Uplay für Ärger bei PC-Gamern gesorgt. So versprachen die ersten Trailer aus dem Jahr 2012 eine Grafikqualität, welche das finale Spiel nicht annähernd erreicht. Immerhin hat aber der Modder „TheWorse“ einige im Quellcode der PC-Version deaktivierte Render-Einstellungen wieder in Kraft gesetzt und „Watch Dogs“ so einen optischen Schub versetzt. Das sorgte zugleich für fragende Blicke Richtung des Publishers Ubisoft. Jener kommentiert nun die jüngsten Entwicklungen.

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Ubisoft erklärt, dass es nicht sinnvoll sei, die deaktivierten Einstellungen wieder zu verwenden, da auf diesem Wege die Spieleerfahrung beeinträchtigt werde: „Das Entwicklerteam versucht das Beste aus jeder Plattform herauszuholen. Der Gedanke, dass wir absichtlich die Qualität herunterschrauben würden, steht im Gegensatz zu dem, was wir anstreben. Wir testen und optimieren unsere Spiele für jede Plattform, für die sie erscheinen und streben nach dem bestmöglichen Ergebnis. Die PC-Version enthält einige alte Render-Einstellungen, die wir aus vielfältigen Gründen deaktiviert haben, darunter mögliche Auswirkungen auf die visuelle Wiedergabetreue, die Stabilität, die Performance und die allgemeine Gameplay-Qualität.“

Ubisoft lobt weiterhin das Engagement von „TheWorse“ rät aber auf einen anstehenden, offiziellen Patch zu warten, der die Grafik des Spieles „Watch Dogs“ offiziell optimieren soll.

Quelle: Ubisoft

André Westphal

Redakteur

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