Google Glass in britischen Kinos unerwünscht

Angst vor Raubkopien ist die Ursache

Just ist die Augmented-Reality-Brille Google Glass auch im Vereinigten Königreich verfügbar, da gibt es bereits erste Gegner. So wurde Google Glass in britischen Kinos durch die Betreiber verboten. Die Ursache erscheint so banal wie logisch: Zuschauer könnten mithilfe der Smart-Brille Raubkopien von Kinofilmen anfertigen. Phil Clapp, der Leiter der Cinema Exhibitors‘ Association erklärt: „Kunden sind angehalten Google Glass nicht in Kinosälen zu tragen – egal ob der Film bereits läuft oder nicht.“ Die Kette Vue Cinema hält Zuschauer an Google Glass zu entfernen, sobald die Lichter im Kino ausgehen.

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In der Praxis ist unwahrscheinlich, dass ein Zuschauer mit Google Glass einen gesamten Blockbuster aufzeichnen könnte – denn die Brille hält nur ca. 45 Minuten durchgehende Videoaufnahmen durch. Allerdings hätten organisierte Kriminelle natürlich die Möglichkeit mehrere Videos zusammenzuschneiden.

Neben Kinobetreibern wägen nun auch britische Theater ab präventiv Maßnahmen gegen Google Glass zu ergreifen. Sprecher der Andrew Lloyd Webber Really Useful Group haben zu Protokoll gegeben, dass sie die Lage aktuell evaluieren. Auch Krankenhäuser wollen Google Glass untersagen, um die Privatsphäre der Patienten zu schützen.

Quelle: TheIndependent

André Westphal

Redakteur

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