Ex-Valve-Mitarbeiter hasst VR

Virtual Reality bringe nur Schlechtes mit sich

Fabian Giesen hat 2012 neun Monate lang für den Entwickler und Anbieter der Plattform Steam, Valve, als Programmierer gearbeitet. Auch dieses Jahr war er drei Monate als freier Mitarbeiter für Valve tätig. Jetzt äußert er sich allerdings kritisch zu einigen Plänen des Studios und ist speziell auf das Thema Virtual Reality extrem schlecht zu sprechen: „VR ist bereits von der Basis her anti-sozial und geht konsequent den traurigen Weg der Entertainment-Industrie weiter, der sich mehr und mehr von gemeinsamen Erfahrungen entfernt.“

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Giesen ist allerdings auch von Online-Rollenspielen absolut kein Freund. Er hält VR für grundsätzlich schlecht und glaubt die Techniken wären letzten Endes nur ein Pfad hin zum „ultimativen MMORPG“. Der Programmierer vertritt die Ansicht, dass all die virtuellen Erfahrungen der realen, sozialen Interaktion schaden. Zudem öffne Virtual Reality noch mehr Datensammlung Tür und Tor, was die Benutzerüberwachung noch intensiviere: „Die Nutzer können tun und lassen, was sie wollen – solange die Firmen als Beobachter dabei sind. Dank VR bereits direkt durch die Augen der Anwender.“ In diesem Bezug fürchtet sich Giesen vor allem vor der Facebook-Kultur, die kostenlose Dienste anbiete, die sich aber eben durch Werbung und Datensammlung finanziere.

Quelle: Gamespot

André Westphal

Redakteur

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