Exynos 5 Octa: Strom sparen statt mehr Leistung

Samsung setzt in Zukunft auf 20-Nanometer-Fertigung

Samsung will seinen Exynos 5 Octa bzw. konkret den 5430 im 20-Nanometer-Verfahren herstellen. Samsung will den höherwertigen Fertigungsprozess aber nicht einsetzen, um die Leistung, sondern vielmehr die Energieeffizienz zu steigern. So soll der Stromverbrauch gegenüber Pendants aus dem 28-Nanometer-Prozess um 25 % sinken. Zugleich kurbeln die Südkoreaner die Taktraten aber verhältnismäßig moderat nur um 12,5 % an. Und diese Steigerung gilt auch nicht für den Hauptchip, sondern den GPU-Kern Mali-T628MP6. Letztere taktet nun mit 600 statt 533 MHz.

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Bei den CPU-Kernen senkt Samsung stattdessen sogar die Taktraten um 100 MHz gegenüber dem Pendant im Galaxy S5 aus dem 28-Nanometer-Prozess. Ob darunter die Leistung leidet, ist jedoch noch offen. Eventuell konnte Samsung die Treiber optimieren, um die acht Kerne des Prozessors besser auszulasten.

Der Samsung Exynos 5430 bringt auch neue Features mit sich, etwa einen neuen Kern der Reihe Cortex A5 speziell für das Audio-Decoding. Zudem unterstützt das SoC Hardware-Decoding für H.265 und Dual-ISPs. Mithilfe des Chips sind Displays mit maximal 2560 x 1600 Bildpunkten befeuerbar.

Samsung visiert mit dem Exynos 5430 aus dem 20-Nanometer-Verfahren speziell schlanke Mittelklasse-Modelle an. Kein Wunder also, dass das SoC als erstes im Galaxy Alpha zu finden ist.

Quelle: Samsung

André Westphal

Redakteur

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