Defekte Smartphones kosten uns 5,2 Mrd. Euro

Studie ermittelt die Kosten des mobilen Lifestyles

Eine neue Studie hat ermittelt, dass defekte Smartphones deutsche Bundesbürger seit 2007 ca. 5,2 Mrd. Euro gekostet haben. Damit sind allerdings jetzt nicht Entsorgungen oder dergleichen gemeint, sondern Ersatz- und Austauschgeräte sowie Reparaturen plus Eigenbeteiligungen bei Versicherungen. Zumindest hat das Versicherungsunternehmen SquareTrade dieses Ergebnis durch eine Umfrage im August 2014 unter ca. 13.000 Smartphone-Besitzern ermittelt. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass in den letzten zwei Jahren stolze 29 % der befragten Smartphone-User ihr Gerät selbst beschädigt haben.

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Die Ursachen für die versehentlichen Beschädigungen sind vielfältig und reichen von in die Toilette fallen (12 %) über auf dem Autodach liegen lassen und losdüsen (9 %) bis hin zu mit einem Kleidungsstück in die Waschmaschine bugsieren (9 %). Weitere 9 % verwenden ihr jeweiliges Smartphone aktuell mit einem defekten Display weiter.

Die Urheber der Studie vermuten, dass die häufigen Schäden auch auftreten, weil viele Kunden sich des Wertes ihres Smartphones gar nicht wirklich bewusst sind. Das kommt daher, dass viele Smartphone-Besitzer ihr Endgerät bei einem Vertragsabschluss erhalten haben. Speziell jüngere Menschen gehen offenbar sorglos mit ihren Gadgets um, denn unter 45 Jahren ist die Wahrscheinlichkeit der Beschädigung um 119 % höher als bei älteren Teilnehmern der Studie.

Quelle: E-Mail

André Westphal

Redakteur

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