LG stellt Plasma-Bildschirme ein

Produktion sei wirtschaftlich nicht mehr zu rechtfertigen

Plasma-Bildschirme bieten gegenüber LCDs viele Vorteile wie deutlich bessere Schwarz- und Kontrastwerte, natürlichere Farbwiedergabe und bessere Bewegungsschärfe. Trotzdem sanken die Verkaufszahlen entsprechender TVs in den vergangenen Jahren drastisch ab. Zu sehr haftet Plasmas (ungerechtfertigt) noch der Ruf an extrem stromfressend zu sein. Auch urbane Legenden um rasches Einbrennen von Bildern schrecken viele Kunden ab. Nachdem Panasonic letztes Jahr bereits Konsequenzen gezogen hatte und die Plasma-Produktion einstellte, ziehen nun auch die Konkurrenten von LG nach.

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Auch Toshiba hat die Plasma-Produktion bereits beendet. LG hat gegenüber der Presse erklärt, dass man so lange wie es zu rechtfertigen war an der Plasma-Technik festgehalten habe. Aber nun könne man mit den Bildschirmen einfach kein Geld mehr verdienen. Bereits im November 2014 findet die Plasma-Herstellung somit für LG ein Ende. Zuletzt standen die Umsätze durch den Verkauf von Plasma-TVs nur noch für 2,4 % des Gesamtumsatzes von LG.

Lediglich LGs Landsmänner von Samsung planen laut eigenen Angaben weiterhin Plasmas herzustellen. Analysten der Firma NPD DisplaySearch nehmen allerdings an, dass 2015 nur noch weltweit ca. 500.000 Plasmas ausgeliefert werden. 2014 sollen es immerhin noch 5,2 Mio. sein.

Quelle: DerStandard

André Westphal

Redakteur

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