Larry Page will Computer die Arbeit machen lassen

Menschen sollten sich mit schwindenden Jobs abfinden

Google-Mitbegründer Larry Page hat sich in einem Interview zum insgesamt wachsenden, gesellschaftlichen Einfluss der IT-Branche geäußert. Page vertritt dabei die Meinung, dass die Menschen sich daran gewöhnen sollten, dass Computer und Roboter immer mehr sonst von Menschen verrichtete Arbeiten übernehmen. Auf diese Weise könnte man aber allen Menschen den Alltag erleichtern, Arbeitszeiten verkürzen und für eine höhere Lebensqualität sorgen. Laut Page würden aktuell aber zu wenige Investoren nach tatsächlichen Innovationen streben. Die meisten hätten nur das schnelle Geld im Auge, statt langfristig zu denken.

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Larry Page kritisiert in diesem Zuge auch die Regierungen, welche ebenfalls zu träge seien, um wirkliche Veränderungen anzustoßen und in jene zu investieren. Ursache sei sicherlich auch, dass viele Menschen in Neuerungen, die Google auch zum Teil selbst anstoße, zunächst nur eine Störung sehen und die Vorteile vernachlässigen. Zum Thema Arbeitsplätze etwa erläutert Page: „Das Konzept, dass jeder Mensch aufopferungsvoll arbeiten sollte, beschäftigt wirken, um seinen Arbeitsplatz zu behalten – das ergibt für mich keinen Sinn.“ Künstliche Intelligenz könne den Menschen in Zukunft mehr und mehr Arbeit abnehmen. Die gewonnene Zeit könnte man dann angenehmer nutzen. Zudem könnten durch die günstigere Verrichtung der Arbeit durch Computer und Roboter die Kosten von Produkten sinken. Page schwärmt von einer nahen Zukunft, in der Firmen nicht um 10 %, sondern um das Zehnfache effizienter sein könnten.

Laut Page sei jene Zukunft unvermeidbar, auch wenn einige sich etwas anderes wünschen würden. Ziel sei es die Ineffizienzen der aktuelle Lohnarbeit zu überwinden und damit für alle Menschen mehr Komfort zu günstigeren Preisen zu schaffen.

Quelle: FTMagazine

André Westphal

Redakteur

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