Oculus VR: Sony solle Kunden nicht verärgern

Der Ruf von Virtual Reality stehe auf dem Spiel

Oculus VR hat bestätigt, dass die marktreife Fassung der Virtual-Reality-Brille Oculus Rift noch Monate benötigen werde. Gleichzeitig warnt der Gründer des Unternehmens, Brendan Iribe, andere Hersteller wie Sony Kunden nicht zu vergraulen. Denn sollten andere Firmen VR-Headsets veröffentlichen, die nicht den Bedürfnissen der Anwender entsprechen und möglicherweise für Enttäuschung und Kopfschmerzen sorgen, könnte das für die Oculus Rift den Marktstart erschweren. Besonders Sonys Project Morpheus scheint Iribe Kopfzerbrechen zu bereiten.

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Denn sollte etwa Sony übereilt ein unausgereiftes Produkt veröffentlichen, könnte das neu aufgeflammte Interesse an Virtual Reality bei der Community genau so rasch wieder abnehmen, wie es entstanden ist. Aus exakt jenen Gründen nehme Oculus VR sich Zeit bei der Entwicklung der Rift. Sollte die Konkurrenz weniger bedacht vorgehen, würde das allen Beteiligten schaden.

Laut Iribe habe man deswegen sogar explizit Mitarbeiter Sonys zu Oculus VR eingeladen, damit sie sich mit der Rift befassen. Die Aufforderung an Sony lautete, eine VR-Brille herauszubringen, die mindestens genau so hochwertig sei.

Quelle: Cnet

André Westphal

Redakteur

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