FiLIP 2 – Smartwatch für Kinder

In den Vereinigten Staaten für 99 US-Dollar erhältlich

In den USA erscheint mit der FiLIP 2 über den Mobilfunkbetreiber AT&T eine neue Smartwatch für Kinder. Der Hersteller hinter dem Produkt ist Filip Technologies. Als Preisempfehlung für das Gadget setzt man 99 US-Dollar an. Bei der FiLIP 2 handelt es sich im Grunde um ein am Körper tragbares Smartphone, das auf diese Weise schwerer zu verlieren ist. Da die Uhr ein Smartphone ersetzen soll und viele Funktionen integriert, ist sie allerdings deutlich größer als normalerweise von Smartwatches gewöhnt.

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Zugleich richtet sich der Funktionsumfang der FiLIP 2 dann auch deutlich an Kinder: Über den Druck einer Taste können Kinder quasi ein automatisches GPS-Signal absenden, wenn sie sich beispielsweise verlaufen haben sollten. Eine andere Taste kann direkt eine SMS an eine voreingestellte Nummer versenden oder die Eltern anrufen. Sollten die Eltern nicht ans Telefon gehen, kann die FiLIP 2 automatisiert die restliche Kontaktliste durchklingeln, bis jemand abnimmt.

Eltern können an der Smartwatch zudem „SafeZones“ (Geo-Fences) einrichten – beispielsweise die eigene Straße, den Kindergarten, das Haus eines Spielkameraden, etc.. Sobald das Kind das jeweilige Gebiet verlässt, erhalten die Eltern eine Benachrichtigung. Weiterhin lässt sich ein „Smart Locator“ aktivieren, der ständig die Position des Kindes erfasst und die Daten auf einer Karte vermerkt. Zu diesem Zweck nutzt die FiLIP 2 eine Kombination aus GPS, GSM und Wi-Fi.

Neben den genannten Sicherheitsfunktionen, kann das jeweilige Kind die Smartwatch selbst als Mobiltelefon einsetzen. Eine App, die Eltern in Kombination mit der FiLIP 2 verwenden können, steht bereits für das Apple iOS bereit. Für Google Android soll ebenfalls bald ein neues Programm folgen.

Laut Hersteller richtet sich die FiLIP 2 an Kinder unter 11 Jahren: Also an Kinder, die zu jung sind, um sie komplett auf sich gestellt allein draußen spielen zu lassen aber auch noch nicht alt genug, um ein Smartphone zu besitzen. Ob Eltern hier ähnliche Altersvorstellungen haben, sei natürlich dahingestellt. Zudem könnte es natürlich kontrovers wirken, sein eigenes Kind virtuell so stark zu überwachen, statt die Eigenverantwortung zu stärken.



Quelle: TechCrunch

André Westphal

Redakteur

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