Sammelklage wegen Nvidia GeForce GTX 970 geplant

US-Anwaltskanzlei prüft bereits die Möglichkeiten

In den USA fackeln die Anwälte normalerweise nicht lange und gehen auch gerne mal aktiv auf Mandanten-Fang, wenn etwas zu holen sein könnte. Kein Wunder, dass da auch die aktuelle Misere um die falschen, technischen Angaben zur Nvidia GeForce GTX 970 nun etwa die Kanzlei Bursor & Fischer animiert die Möglichkeiten einer Sammelklage zu prüfen. Entsprechend fordert man Käufer der Grafikkarte auf, mit der Kanzlei in Kontakt zu treten, um gemeinsam die juristischen Optionen zu prüfen bzw. auszuschöpfen. Deutschen Käufern nutzt das freilich nichts.

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Zugleich weist die US-Kanzlei Bursor & Fischer darauf hin, dass man die Rechtslage bzw. den speziellen Fall erstmal nur evaluiere. Der Aufruf an die Käufer der GeForce GTX 970 solle im ersten Schritt nur dazu dienen die Sachlage besser zu überblicken.

Tatsächlich könnte der Fall einigermaßen kompliziert sein, da Nvidia zwar einen Teil der Daten fehlerhaft angegeben hat, die Leistung aber den veröffentlichten Benchmarks entspricht. Es könnte also schwer nachzuweisen sein, dass Besitzer der Grafikkarte nun tatsächlich einen Nachteil durch die Informationspolitik haben.

Quelle: Bursor

André Westphal

Redakteur

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