Sony Pictures angeblich durch Russen gehackt

Täter sollen immer noch Zugriff haben

Neuen Gerüchten zufolge könnte Sony Pictures nicht etwa durch Nordkorea, sondern durch Hacker aus Russland angegriffen worden sein. Angeblich sollen die russischen Hacker sogar bis inkl. Januar 2015 immer immer noch Zugriff auf das Firmennetzwerk gehabt haben. Diese Angaben stammen jedenfalls vom Sicherheitsunternehmen Taia Global. Dessen Präsident Jeffrey Carr will mit einem russischen Hacker, der mittlerweile in der Ukraine lebt, kommuniziert haben. Jener Hacker namens Yama Tough habe mit einigen Helfern Sony Pictures geknackt.

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Yama Tough saß in den USA bereits im Gefängnis und wurde dann nach Russland deportiert. Er war unter anderem an Angriffen auf Symantec, VMware, Innodata Isogen und SearchInform beteiligt. Laut Taia Global liegen dem Unternehmen Dokumente vor, welche beweisen, dass der Angriff durch Tough und weitere russische Hacker durchgeführt worden sei. Man habe die Echtheit bereits geprüft.

Natürlich ist möglich, dass die russischen Hacker mit Nordkorea zusammengearbeitet haben könnten. Vielleicht behielt Nordkorea mit seinen Dementis aber auch die ganze Zeit recht und war nie an den Angriffen auf Sony Pictures beteiligt.

Quelle: TaiaGlobal

André Westphal

Redakteur

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