Trubel um gehacktes Konto im Playstation Network

Sony verweigert erst Hilfe, schreitet dann aber doch ein

In sozialen Netzwerken hat ein Fall rund um ein gehacktes Konto der Sony-Plattform Playstation Network für viel Wirbel gesorgt, so dass sogar zahlreiche Online-Magazine den Fall aufgriffen: Der User „Kadjar“ musste feststellen, dass sein PSN-Konto gehackt wurde und er Rechnungen für Käufe erhielt, die er selbst nie getätigt hatte. Nach Entstehen eines Schadens von gut 600 Euro wurde seine PS4 sogar noch durch Sony deaktiviert und damit von der Nutzung der Online-Funktionen ausgeschlossen. Sony selbst zeigt sich leider zunächst wenig hilfreich.

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So wollte der Kundendienst dem Nutzer maximal 143 Euro zurück erstatten – auch das nur in Form eines PSN-Guthabens. Sony drohte gar bei Rückbuchung der Rechnungen der bereits illegal getätigten Käufe eine dauerhafte Sperrung des Nutzerkontos „Kadjars“ vorzunehmen. Damit wäre für den Anwender der Zugriff auf all seine bisher erworbenen Inhalte entfallen.

Sonys Reaktion führte zu kontroversen Diskussionen in den Online-Communities: Während einige User den Konzern im Recht sahen und „Kadjar“ die Schuld gaben, der Nutzer könnte ja beispielsweise ein unsicheres Passwort verwendet haben, kritisierte das Gros der Nutzer Sonys kundenunfreundliche Umgangsweise.

Mittlerweile hat Sony laut „Kadjar“ allerdings nach all dem Medienrummel erneut reagiert und eine komplette Rückerstattung der Kaufbeträge sowie eine Reaktivierung der Playstation-4-Konsole angekündigt. Auch denke man intern nun darüber nach seine Vorgehensweise bei gehackten Konten zu ändern. Einen faden Beigeschmack hinterlässt lediglich, dass Sony diesen Weg erst eingeschlagen hat, nachdem das Medienecho so groß war.

Quelle: Reddit

André Westphal

Redakteur

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