Sony wolle an PlayStation Vita festhalten

Worte und Taten stehen allerdings im Gegensatz zueinander

Die Sony PlayStation Vita war von Anfang an kein großer Kassenschlager: Nintendo dominiert mit seinen Nintendo DS bzw. 3DS den Handheld-Markt, der aufgrund der Beliebtheit von Smartphones und Tablets ohnehin schrumpft. Entsprechend wischte Sony auf der Spielemesse E3 die Vita mit wenigen Bemerkungen zu neuen Games vom Tisch, um sich nahezu vollständig auf die PlayStation 4 zu fokussieren. Trotzdem bekräftigt Sony bzw. Jim Ryan, der Chef von PlayStation Europa, dass die PlayStation Vita sich sehr gut verkaufe und Hunderte von Spielen in der Entwicklung seien.

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Wir verkaufen immer noch respektable Mengen. Und wir haben hundert Spiele in der Entwicklung. Natürlich könnte man nun einwenden ‚Aber das sind ja alles Indie-Games‘. Aber viele der Titel haben bereits auf anderen Plattformen exzellente Wertungen erhalten. Zudem ist das Feature Remote Play in Verbindung mit der PS4 bei vielen Kunden hoch geschätzt, hält Ryan die Fahne der PlayStation Vita hoch. Zum durch Analysten prognostizierten Absterben des Handheld-Marktes meint der Sony-Manager: „Der Markt ist heute kleiner, als er es zu den besten Zeiten des Nintendo DS und der Sony PlayStation Portable gewesen ist. Aber der Markt ist nach wie vor vorhanden.“

Allerdings sprechen Ryans Worte eine andere Sprache als die Taten seines Arbeitgebers. Wie bereits angemerkt schwieg Sony die PS Vita auf der E3 nahezu tot.

Quelle: Fudzilla

André Westphal

Redakteur

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