Elitegroup gibt eigene Mainboards auf

Fokus künftig auf Auftragsfertigung und die eigenen Mini-PCs - UPDATE

Das Geschäft mit Mainboards ist nicht einfacher geworden in den letzten Jahren und jetzt scheint sich ein ehemals größerer Big-Player aus diesem Bereich zurückzuziehen. Elitegroup hat bekannt gegeben, dass man nicht länger aktiv die Mainboards der eigenen Marke vermarkten werde und sich stattdessen auf die Auftragsfertigung konzentrieren will. Dies wird in Taiwan als der Beginn des Rückzugs aus dem globalen Mainboard-Geschäft angesehen. UPDATE: ECS hat den Bericht mittlerweile dementiert.

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Die beiden Mainboard-Marktführer ASUS und Gigabyte haben Elitegroup Computer Systems (ECS) besonders im großen und angesichts global sinkender Nachfrage immer noch vergleichsweise gesunden chinesischen PC-Markt preislich unter Druck gesetzt. Aus diesem Grund wird auch damit gerechnet, dass spätestens im nächsten Jahr ein weiterer der kleineren Hersteller das Geschäft mit Mainboards der eigenen Marke aufgeben wird. Zu diesen gehören u.a. MSI, ASRock und Biostar. Besonders letzterer scheint ein Kandidat dafür zu sein.
ECS legt seinen geschäftlichen Fokus mittlerweile nicht mehr auf Mainboards, sondern auf die Auftragsfertigung von Notebook und Tablets für andere Marken sowie auf die Produktion der eigenen Mini-PCs.

Eine Anfrage an ECS zur Stellungnahme wurde bislang noch nicht beantwortet. Wir werden die News entsprechend ergänzen, wenn uns ein Kommentar vorliegt.

UPDATE:
Inzwischen hat ECS den Original-Bericht aus Taiwan dementiert und als „unwahr“ bezeichnet. Der Hersteller bekräftigt, weiterhin an Mainboards der eigenen Marke zu arbeiten. Die Stellungnahme ist im Original unten abgebildet.

Stellungnahme von ECS (englisch)

Quelle: DigiTimes

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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