48 Mio. iPhones in drei Monaten

Beeindruckende Quartalszahlen von Apple, nur iPad schwächelt

Apple hat die Ergebnisse seines fiskalischen vierten Quartals vorgelegt, dass im September zu Ende ging. Diesen ist u.a. zu entnehmen, dass man mehr als 48 Millionen iPhones in den letzten drei Monaten verkauft hat – 22 % mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Auch Mac Computer wurden mehr verkauft als 2014, aber das iPad verliert an Popularität.

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Von den Macs hat Apple 5,7 Mio. Stück in seinem vierten Quartal verkauft – 3 % mehr als im letzten Jahr. Hört sich nicht nach viel an, aber man muss bedenken, dass der PC-Markt im gleichen Zeitraum um fast 8 % rückläufig war. Apple trotzt hier also den globalen Trends.
Das trifft allerdings nicht auf die iPads zu, denn wie der Tablet-Markt insgesamt muss auch Apple in diesem Bereich Federn lassen. Die Verkäufe der iPads in den letzten drei Monaten (9,8 Mio. Stück) lagen um 20 % niedriger als 2014. Auch das neue iPad mini 4 konnte hier nicht helfen und man muss abwarten, ob das in Kürze verfügbare iPad Pro diese Entwicklung stoppen kann.
Insgesamt hat Apple in seinem fiskalischen vierten Quartal bei Einnahmen in Höhe von 51,1 Milliarden US-Dollar einen Nettogewinn von $11,1 Mrd. erzielt. Das ist gleichbedeutend mit einem Umsatzanstieg von 22 % und einem um satte 31 % höheren Gewinn als im gleichen Zeitraum des letzten Jahres. Gründe sind laut Apple die bereits erwähnten Rekordzahlen bei den Verkäufen von iPhone und Mac, aber auch der größeren Verfügbarkeit der Apple Watch. Verkaufszahlen seiner Smartwatch nannte Apple allerdings nicht.
Mit seinen iPhones inklusive der neuen iPhone 6s und iPhone 6s Plus war Apple vor allem in China sehr erfolgreich, wo die Lieferzahlen um enorme 67 % angestiegen sind.
Insgesamt zeigte sich Apple-Chef Tim Cook natürlich sehr zufrieden mit dem fiskalischen Jahr 2015 und nannte es das erfolgreichste Jahr aller Zeiten für Apple – kein Wunder bei einem Anstieg des Umsatzes um 28 % auf insgesamt 234 Milliarden US-Dollar.

Apple iPhone 6s

Quelle: Apple

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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