Pipo X7-Pro TV Box mit Windows 10 und Cherry Trail

Intel Atom x5-Z8300 (Cherry Trail) soll für ausreichend Leistung sorgen

Desöfteren haben wir über TV-Boxen berichtet und auch ab und an angmerkt, dass ein leistungsfähigeres SoC eine Aufwertung darstellen würde. Als hätte der Hersteller Pipo mitgelesen, verbaut der Anbieter im Pipo X7-Pro einen Intel Atom x5-Z8300 (Cherry Trail) mit vier Kernen, 64-bit und 1,84 GHz Takt. Der Chip entsteht bereits im 14-Nanometer-Verfahren und verfügt über 2 MByte Cache. Als Betriebssystem der Pipo X7-Pro mit diesem Prozessor dient bereits Microsoft Windows 10. Das Vorgängermodell Pipo X7 erschien Anfang 2015 noch mit Windows 8.1.

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Als weitere Spezifikationen der X7 Pro nennt und Pipo 2 GByte RAM, 32 GByte Speicherplatz und integrierte Intel HD Grafik mit 200 bis 500 MHz Takt. Das Gesamtpaket sollte an der TV-Box für eine flüssige Multimedia-Erfahrung ausreichen. Zudem ist die Box kompatibel zu dem optionalen Zubehör, einem Pipo-Projektor. Als Schnittstellen stehen zur Verfügung Wi-Fi 802.11 b/g/n, Bluetooth 4.0, HDMI, Micro-USB, USB 2.0, USB 3.0, ein Kopfhöreranschluss und ein Slot für SD-Speicherkarten zur Erweiterung der internen Kapazität. Auf diese Weise lassen sich dann ausreichend Multimedia-Inhalte ablegen und wiedergeben.

Als Gewicht der Pipo X7-Pro sind 179 Gramm bei Maßen von 15,2 x 8,2 x 1,1 cm angegeben. Im Lieferumfang sind neben der TV-Box selbst noch ein Netzteil und eine Anleitung enthalten. Dazu wirkt der aktuelle Preis noch ziemlich verlockend: Die Pipo X7-Pro kostet derzeit ca. 105 Euro. Zu bedenken ist allerdings, dass bei dem Import nach Deutschland noch nachträglich die Einfuhrumsatzsteuer in Höhe von 19 % anfällt.

Freilich lassen sich dank des auch an PCs üblichen Betriebssystems Microsoft Windows 10 an der TV-Box alle üblichen Anwendungen nutzen. Auch der Multimedia-Wiedergabe über alle Apps und Programme, die Windows 10 so mitbringt, ist möglich. Durch die beschränkte Leistung des Intel Atom x5-Z8300 (Cherry Trail) dürfte hier bestenfalls sporadisches Gaming drin sein, einfache Office-Anwendungen und Casual-Spiele sind aber möglich. Zumal die drei USB-Anschlüsse das Ankoppeln von Mäusen und Tastaturen geradezu aufdrängen. Insofern könnte man mit der Pipo X7-Pro eine kleine und stromsparende Multimedia-Schaltzentrale am TV aufbauen. Ein wenig schade ist, dass kein physischer LAN-Anschluss an Bord ist. Auch wenn die Verbindung via Wi-Fi für die Anbindung ans heimische Netzwerk in den wenigsten Haushalten ein Problem sein dürfte, hätte ein Ethernet-Port die Ausstattung zusätzlich abgerundet.

Das Gehäuse der Pipo X7-Pro besteht aus Metall und ist in den Farben Grau und Silber gehalten. In der Vergangenheit wurden einige Modelle des Hersteller ziemlich warm. So bleibt zu hoffen, dass Pipo hier eine effizientere Kühlung implementieren konnte. Intels SoCs der Reihe Cherry Trail aus dem 14-Nanometer-Verfahren sollten es dem Hersteller jedoch eine ganze Ecke einfacher machen.








Quelle: E-Mail

André Westphal

Redakteur

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