Xbox One: Abwärtskompatibilität ist noch hakelig

CPU-lastige Spiele bereiten am meisten Probleme

Die Microsoft Xbox One ist seit Ende 2015 mit Einschränkungen abwärtskompatibel zur Xbox 360. Allerdings funktionieren nicht alle alten Spiele an der neuen Konsole. Zudem gibt es auch mit einigen offiziell untertstützten Spielen dennoch Probleme. Speziell CPU-lastige Titel kranken unter Leistungseinbußen an der Xbox One, was auf die sehr unterschiedlichen Architekturen der Plattformen zurückzuführen sei. Bemerkbar mache sich das etwa in „Gears of War“.

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So nutzte die Xbox 360 einen Dreikerner auf Basis der IBM-PowerPC-Architektur mit relativ hohem Takt. Die Xbox One dagegen nutzt einen Octacore von AMD mit niedrigen Taktraten auf x86-Basis. Durch den völlig unterschiedlichen Aufbau der Chips wird die Leistung der Xbox One oft nicht optimal genutzt. Immerhin sollen sich Ladezeiten verkürzen und einige Probleme mit zu spät nachladenden Texturen entfallen nun an der Xbox One.

Die Ergebnisse sind von Spiel zu Spiel sehr unterschiedlich „Gears of War Judgement“ etwa soll nahezu unspielbar sein, da die Framerate im Vergleich mit der Xbox 360 zu sehr sinke. Selbiges gilt auch für „Halo Reach“. „Condemned“ dagegen profitiere auf der Xbox One und laufe besser als auf der Vorgängergeneration. Somit kommt es stark auf den Titel an, wie gut die Abwärtskompatibilität der Xbox One funktioniert.

Quelle: Eurogamer

André Westphal

Redakteur

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