Nintendo NX erst im März 2017

Neue Spielkonsole bleibt vorerst unter Verschluss

Im Rahmen der Präsentation seiner aktuellen Finanzzahlen hat Nintendo einige Informationen zu seiner kommenden Spielkonsole verraten. Das wichtigste zuerst: Sie kommt nicht mehr in diesem Jahr, sondern wird im März 2017 weltweit eingeführt. Man wird sie auch nicht auf der Spielemesse E3 im Juni zeigen, wie eigentlich erwartet wurde.

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Das japanische Unternehmen erklärte während der Diskussion um die Geschäftszahlen: Nintendo entwickelt derzeit eine Spieleplattform – Codename ‚NX‘ – mit einem brandneuen Konzept. NX wird weltweit im März 2017 eingeführt.
Später machte Nintendo auch nochmal klar, dass es sich beim Namen „NX“ nur um einen Codenamen handelt.
Auf die Frage, warum man die NX nicht zum diesjährigen Weihnachtsgeschäft einführt, erklärte Nintendo-Präsident Tatsumi Kimishima, dass man sicher stellen wolle, dass genug Spiele für die NX erhältlich sind.
Man habe derzeit auch keine konkreten Pläne, die NX irgendwo vorzuführen. Das war auf der E3 im Juni erwartet worden, wo vermutlich Sony seine PlayStation 4.5 zeigen wird. Stattdessen will sich Nintendo auf der Messe auf das nächste „Legend of Zelda“ Spiel konzentrieren. Dieses soll gleichzeitig für NX und Wii U im März 2017 zur Einführung der neuen Konsole erscheinen.
Nintendo wurde auch gefragt, was für eine Art von Spielkonsole die NX sei, denn es gab Gerüchte, dass es sich um einen Hybrid aus Heim- und Mobilkonsole handelt. Das wollten die Japaner aber nicht wirklich beantworten. Zum aktuellen Zeitpunkt bin ich nicht in der Lage das zu sagen, erklärte Tatsumi Kimishima. Allerdings wird es nicht bloß ein Nachfolger des 3DS oder der Wii U. Dies wird Hardware sein, die erschaffen wurde mit einer neuen Art zu Denken. Ich würde gern später in diesem Jahr mehr Einzelheiten nennen zu den Spezifikationen und wie es funktioniert.
Gerüchte zur Hardware gab es bereits einige, aber bislang ist alles noch sehr unsicher.
Immerhin hat Nintendo wohl geschafft, mit der Ankündigung der NX-Einführung von den Finanzzahlen abzulenken. Diese sehen nämlich nicht so gut aus. Nintendos Geschäftsjahr wurde Ende März mit einem gegenüber dem Vorjahr 60 % niedrigeren Gewinn abgeschlossen. Der Jahresumsatz sank gegenüber dem Vorjahr um etwas mehr als 8 %. Die mageren Verkaufszahlen der Wii U dürften dazu beigetragen haben. Während von der ersten Wii mehr als 100 Millionen Stück verkauft wurden, wanderte die Wii U bislang lediglich 12,8 Millionen mal über die Ladentheke – insgesamt seit Einführung. Und für die nächsten zwölf Monate bis zur Einführung der NX erwartet Nintendo nur noch 800.000 Stück von der Wii zu verkaufen.

Quelle: Kotaku

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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